Geld entsteht nicht! Geld ist immer in gleicher Menge vorhanden. Soso, dann wäre es interessant den geheimen Ort zu finden, an dem das Geld seit Urzeiten vorhanden ist. Wahrscheinlich liegt der Ort in dem Gebiet zwischen Euphrat und Tigris, dort wo auch der Mensch sich auf den Weg in die Welt gemacht hat. Das würden auch bestimmte politische Ereignisse der letzten Zeit erklären, es sind halt viele auf der Suche nach diesem mysteriösen Ort. Es gab mal eine Stadt namens Carla, welche tausend Jahre in Frieden lebte, diese Stadt lebte vom Tauschhandel. Vielleicht war diese lange Friedensphase auf das Nichtvorhandensein von Geld zurückzuführen. Sicher war die Erfindung von Geld für die damalige Zeit unheimlich praktisch, da man nunmehr nicht mehr warten musste, bis man etwas zum tauschen anzubieten hatte um seine Bedürfnisse zu decken, man musste nunmehr auch nicht mehr alle Produkte tauschen sondern konnte sich auf dem Umweg über Geld eine Option auf das Tauschen offenhalten. Was uns die Existenz von Geld in der Vergangenheit bis heute beschert hat ist offensichtlich. Leider sind die Menschen nur sehr schwer zu Veränderungen bereit, für die meisten ist es unvorstellbar, dass es mal eine Zeit gibt, in der kein Geld im klassischem Sinne mehr existiert.
Zwangsläufig sehe ich aber diese Zeit auf uns zukommen, wenn sich die derzeitigen Probleme verschärfen und die Weltbevölkerung weiter explodiert, dann wird irgendwann auch der Letzte den Spruch begreifen, dass man Geld nicht essen kann. Und wenn man breitbandig die Probleme der heutigen Zeit betrachtet, dann wird man erkennen, dass die wir so viel ungeklärte Risiken eingehen, dass es unweigerlich zu einem großen Knall kommen muss. Im Übrigen wurden die Mahner vor dem zweiten Weltkrieg auch nicht ernst genommen, dies ist nun mal eine menschliche Eigenschaft. Vielleicht können sich die Menschen nach einer großen Katastrophe auf ein neues Modell einigen, vielleicht bekommt dann jeder ein Ressourcen-Konto, eine bestimmte Menge an Ressourcen, welche er im Verlaufe seines Lebens verbrauchen kann. Ich liebe keine Weltuntergangsszenarien, wenn ich mir aber so die derzeitigen Zustände auf der Welt betrachte, so drängt sich mir immer mehr der Verdacht auf, dass wir vor großen Veränderungen stehen, mehr als je zuvor.